Montag, 24. Dezember 2007

lebkuchchencheerz



Liebe Freunde, Verwandte und Felix,
wir wuenschen euch das allerfroehlichste fest von welt und hoffen, dass ihr unter euren tannenbaeumchen ganz doll viele geschenke findet. wir starren schon eine ganze weile die palme vor unserem bungalow an und fragen uns, wann der weihnachtsmann denn nun endlich auch mal in thailand vorbeischaut... noch ist nuescht passiert - kein geld, kein lebkuchen, kein garnix. :(
nicht mal schnee gibts hier - nur so doofes kristallblaues meer, eine waermende sonne, weite weisse
sandstraende, bunte korallenriffe und braun gebrannte menschen. da vermissen wir doch sseeehr unser graues berlin mit dem schoenen matsch am strassenrand, den gefrorenen gehwegen und der dunklen kaelte. mannmannmann - habt ihrs gut...
damit ihr ein wenig an uns denkt, wollen wir euch mit diesem wunderschoenen bild allerherzlichst gruessen. stellt euch einfach vor wir wuerden "merry christmas" bruellen - das haben wir naemlich getan.
wir lieben euch von ganzem herzen.
froehliche weihnacht ueberall
conny und lili

Dienstag, 18. Dezember 2007


Uebrigens, ein paar Foddos sind oben! :) Schaut mal bei den vorherigen Posts vorbei...

same same but different

ansonsten haben wir nicht viel in pai gemacht. aber wat rischtisch geiles: wir haben uns roller ausgeliehen und sind ueber die berge gecruist. ein riesenspass! und abends sind wir dann weitergecruist - durch den ort von bar zu bar. wir waren sehr beliebt mit unseren motorcycles und durften den anderen backpackern lifts geben.
schweeeren herzens mussten wir pai schliesslich hinter uns lassen (oh jha jenny - du hattest recht!pai ist grossartig!!), fuhren wieder mit dem public bus zurueck nach chiang mai und nahmen von da aus den nachtzug nach bangkok. im zug fuehlte ich mich ein bisschen wie ein affe im zoo. wir wurden sogar von einem moench fotografiert, als seien wir eine attraktion. dabei sollte es doch anders herum sein! ;) ich hab dann einfach mal "same, same" gesagt (der thailandinsider wird das verstehen) und zurueckfotografiert.
von bangkok gings am naechsten morgen direkt weiter nach aranya prathet, eine stadt, die in der naehe der grenze zu kambodscha liegt. beim kauf der bustickets lernten wir james und james kennen, was wir seeehr bald zu schaetzen wussten. kambodscha ist einfach nochmal ein ganz anderes kaliber als thailand - die leute sind hartnaeckiger, wollen dir mehr andrehen und auch nachdem du das zehnte mal nach dem public bus gefragt hast, der garantiert existiert, erzaehlen sie dir weiterhin, dass es keinen gaebe.das soll jetzt kein ausschliesslich schlechtes bild af die kambodschaner werfen, aber wir waren aus diesem grund gluecklich, die im verhandeln trainierten australier bei uns zu haben.
nachdem wir ueber die grenze waren, was auch einigen aufwand kostete, da uns ca. 1 mio "serioese" visa angeboten wurden und zehn shuttlebusse zum grenzuebergang verwehrt wurden, konnten wir den public bus beim besten willen nicht ausfindig machen, da uns natuerlich wieder keiner helfen wollte. zu viert bekamen wir dann allerdings ein guenstiges taxi, wobei mir bei der sache nicht ganz wohl war. ich sah mich schon ausgeraubt und zermetzelt in einem kambodschanischen strassengraben liegen.
wir landeten aber schliesslich doch gesund und semimunter in siem reap. beziehungsweise vor siem reap, wo uns tuktukfahrer erwarteten, die uns for free in die stadt bringen sollten.da der eine james den jungs nicht traute und dachte, sie wuerden uns abzocken, durften wir dann laufen. ich machte drei kreuze mit meinem 19 kg rucksack auf dem ruecken und verfluchte nach 5 minuten meine grosse klappe (ich hatte im taxi noch damit angegeben mit den pfadfindern dreiwochentreks gemacht zu haben). mit den letzten kraeften schleppte ich mich und meinen rucksack (ja - man kann ihn tatsaechlich personifizieren, so schwer ist er) in unser guesthouse zimmer.
am abend gingen wir siem reap auschecken und landeten in der oertlichen khao san road. in der angkor what? bar wurde der abend ziemlich lang und ich konnte mich abermals verfluchen, als conny mich am naechsten morgen um elf weckte. an diesem tag gingen wir naemlich den echten angkor wat, also den beruehmten tempel bzw. eine ganze tempelanlage, besichtigen. die tempel waren atemberaubend und dank der hilfe eines polizisten konnten conny und ich sogar verbotenerweise auf den ueberresten eines tempels herumklettern und uns wie lara croft fuehlen.
gstern ging es dann mit dem bus hierher - nach phnom penh - der hauptstadt kambodschas.
und schon wieder mussten wir heute morgen pervers frueh aufstehen um unseren schedule zu schaffen, denn da weihnachten auf koh phangan ein muss ist, wird es langsam knapp mit der zeit.
am morgen besichtigten wir das tuol sleng museum, dass zu zeiten der khmer roue aera in kambodcha als gefaengnis diente. fuer alle, die nicht bescheid wissen: das khmer rouge regime beherrschte kambodscha anfang der 70-er jahre und beging genozid an ca. 2 mio kambodschanern. vor allem intellektuelle wurden auf grausame weise umgebracht - ohne bestimmten grund. war ein familienmitglied doktor, jurist oder aehnliches, so wurde gleich die gesamte familie umgebracht. die inhaftierten wurden gefoltert, bis sie die namen von 50 weiteren intellektuellen preisgaben. und ich rede hier nicht unbedingt von regimesgegnern. es ging einfach darum, dass die khmer rouge ein neues kambodscha der arbeiterklasse errichten wollten.
noch eindrucksvoller als das museum waren die "killing fields". zu sehen war zuerst einmal ein eindrucksvolles denkmal. ein turm mit neun boeden - voll angefuellt mit den schaedeln und knochen der opfer des tuol sleng gefaengnisses. ansonten waren grosse loecher im boden der fleder zu sehen. dort wurden die opfer, nachdem sie erschlagen worden waren, hineingestossen und zum teil lebendig begraben. dabei wurde musik gespielt, sodass das volk die schreie der opfer nicht hoeren konnte. die sonne schien und eine kuh weidete im gras und dann erfaehrt man, was sich vor grad einmal 40 jahren grausames auf diesem feld ereignet hat...
das mussten wir beim lunch erstmal verdauen.
schliesslich ging es weiter auf den russian market (@jenny: ich hab deine dvd gekauft :)) und zur hauptverkehrszeit zurueck ins hotel. by the way: hauptverkehrszeit gewinnt hier eine voellig neue bedeutung. das heisst auto an motarrad an fahrrad an tuktuk, linksabbiegen von der rechten auf die linke spur und keine ruecksicht auf verluste.
im hotel habe ich dann etwas getan, was ich niiieeemals von mir gedacht haette. aber ich musste natuerlich mal wieder (fast) so mutig sein wie conny. die bekam von unserem tuktuk driver eine heuschrecke zum essen angeboten. baaeehh!! und da beisst die einfach genuesslich den kopf ab. und schliesslich sogar die beinchen (nicht mehr ganz so genuesslich). dann holte der kerl auch noch eine dicke, fette, schwarze spinne raus. da hat sich conny dann aber nur an die beinchen getraut. ich musste dann natuerlich nachziehen und genoss heuschreckenpo und spinnenbein. aber immerhin bei einem umwerfenden sonnenuntergang ueber dem fluss.
so - und jetze sitzen wir seit eewig im internetcafe und versuchen verzweifelt fotos hochzuladen. hoffentlich wird das endlich mal was. bis denne, die conny und die lili, die immernoch nicht das gefuehl von kleinen beinchen in ihrem mund losgeworden ist

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Von Thai-Massagen, elendem Nichtstun und Hippies...


Sooo... lang, lang ists her, dass wir unseren letzten Post geschrieben haben. Das war, als wir gerade in Thailand angekommen waren, also noch echte Thai-Newbies waren. Mittlerweile sind wir schon zwoelf Tage hier und haben uns etwas eingelebt, obwohl der Kontrast zu Ghana riesig war und die Umstellung nicht leicht. Abgesehen von der Temperatur (die hier zwar immer noch recht hoch ist, aber im Vergleich zu Ghana ziemlich niedrig, besonders nachts) ist auch der Tourismus in Thailand viel, viel fortgeschrittener. Da war Ghana richtig angenehm. Aber uebermorgen fahren wir nach Cambodia, was sehr viel weniger touristisch sein soll als Thailand.
Unser Gepaeck ist uebrigens mittlerweile angekommen und auch wir haben die Khao San Road und damit Bangkok wieder verlassen koennen. Von Bangkok aus sind wir mit einem Bus ueber Nacht 10 Stunden lang nach Chiang Mai im Norden Thailands gefahren. Leider besass dieser Bus Air Conditioning und wir haben uns eine wunderbare Erkaeltung eingefangen. Diese gipfelte bei mir in zwei Tagen hohem Fieber und einem Besuch im Krankenhaus, um jegliche Malaria auszuschliessen. (Hier nochmal ein Dank an Lili, die mit mir in den fruehen Morgenstunden noch dorthin gefahren ist, obwohl sie selbst noch nicht geschlafen hatte. Mach ich auch irgendwann mal fuer dich... ;) )
Chiang Mai an sich war ganz nett, wir haben einige Tempel besichtigt, und davon hat Thailand viele! Waehrend der Zeit in Chiang Mai haben wir auch noch eine zwei-tages-trekking-tour gemacht, die zwar leider sehr touristisch war, uns aber trotzdem einige tolle Erfahrungen eingebracht hat. Wir haben waehrend dieser Tour Elephant-Riding gemacht, bei einer Familie in einem Bergdorf uebernachtet (bei gefuehlten Null Grad, weshalb wir in der Nacht kaum schlafen konnten...), sind durch richtig schoene Landschaften zu Wasserfaellen gewandert und sind mit einem Bambus-Floss gefahren. Das grosse Problem an der ganzen Trekking-Tour war nur, dass wir in der vorherigen Nacht ein ganz klein wenig (*raeusper*) Party gemacht haben (es war ja schliesslich unsere erste Nacht in Chiang Mai und wir hatten sehr nette Leute kennen gelernt, das musste doch gefeiert werden...) und erst gegen 7 Uhr morgens ins Bett gekommen sind. Wir hatten aber irgendwie nicht daran gedacht, dass wir ja um 8 Uhr schon wieder aufstehen mussten, um auf den Trek zu gehen. Naja, nach einer Stunde Schlaf haben wir dann moeglichst schnell all unsere Sachen eingepackt und sind komplett uebermuedet und hoechstwahrscheinlich noch ein ganz klein wenig angetrunken in unser Songthaew gestiegen, ein Auto, in dem man hinten auf der ueberdachten Ladeflaeche seitwaerts zur Fahrtrichtung sitzt. Dieses seitliche Sitzen, die kurvige Strasse und unser Kater bzw. Restalkohol haben dann leider nicht allen von uns gut getan, you know what I mean... ;)
Nach dem Trek sind wir noch ein paar Tage in Chiang Mai geblieben, damit ich gesunden konnte und Lili sich eine Thai-Massage ("grossartig, bis auf dass die Masseurin dauernd an ihr Scheisshandy ging") goennen und einen Thai-Boxkampf ("outstanding und mega-spannend! Ich hatte selbst das Beduerfnis, jemanden zu schlagen!") angucken konnte.
Von Chiang Mai aus sind wir mit einem Public Bus nach Pai gefahren, wo wir uns dann wieder ein wenig an die Tro-Tros aus Ghana zurueck erinnern konnten (Lilis Knie wurden von einem Metallgelaender maltraetiert und ich wurde dauernd von auf mich runterrutschenden Paketen erschlagen)
Pai an sich ist eine kleine, nette Hippiestadt, mit langhaarigen Thai-Altrockern und ebenfalls lang- und weisshaarigen Westler-Hippies. Dazwischen finden sich dann auch ein paar junge West-Hippies, rebellische Thai-Jugendliche, Rastafaris....und wir. So direkt identifizieren wir uns naemlich mit keiner der genannten Gruppen, aber irgendwie finden wir es trotzdem ganz nett. Das Motto von Pai ist "Do nothing in Pai" und jeder, der hierhin kommt, bleibt laenger als eigentlich geplant. Ja, geht uns genauso. Eigentlich wollten wir morgen schon weiterfahren, aber einen Tag bleiben wir wohl noch (man muss sich schliesslich auch mal erholen von dem ganzen Nichtstun!)
Vielleicht schaffen wir es dann morgen mal mit dem Fotoshochladen und berichten euch dann auch, was wir sonst noch so in Pai gemacht haben.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Letzter tag bei den brothers and sistas und ankunft in bangkok


tja - ging doch nicht gleich weiter nach accra, weil wir von ali, dem chief des beach resorts und geri zum seafood eingeladen wurden. so ein verlockendes angebot kann man natuerlich nicht ausschlagen... viiiieeelen dank nochmal!! wir bekamen einen riesentisch voll von leckerbissen serviert und schwaermen immernoch davon... zusaetzlich wurden wir bei sonnenuntergang auf den leuchtturm von cape coast entfuehrt - mit einem wunderschoenen blick ueber die stadt und das meer.
nach ein paaaar ;) abschiedsdrinks und einer relativ kurzen nacht gings dann schliesslich doch nach accra - mal wieder in einem wahnsinnig komfortablen tro-tro. unterhalten wurden wir von einem preacherman, dessen sprechorgan leider so laut war, dass wir hinterher fast ein wenig ohrenschmerzen hatten...
wir verbrachten den abend in einem netten reataurant - bei banku und bierchen und fuehlten uns ein wenig einsam ohne ali, geri und max (jaja - schleimschleim ;] ).
der donnerstag sollte dann angefuellt sein mit sightseeing in accra - aber wie es das schicksal eben wollte hatte ich mir neben 100 mueckenstichen pro bein (das ist nicht uebertrieben! - ich hab nachgezaehlt) noch eine blasenentzuendung (info fuer alle dies nicht wissen wollen) eingefangen und conny musste alleine losziehen. am nachmittag ging es mir aber gott sei dank besser und ich konnte doch noch auf den cultural arts market gehen und mich zusammen mit conny in meinen verhandlungsskills ueben. hartes business, aber eine gute uebung fuer thailand. am abend wollten wir dann nochmal - zusammen mit geri- ausgehen, daraus wurde jedoch wieder nichts, weil es diesmal conny erwischte (schlechte pizza) und geri und ich mussten alleine losziehen. jaja - ich weiss - ich bin eine schlechte freundin, conny! ;)
feritag frueh nahmen wir das flugzeug nach addis mit einem anschluissflug nach bangkok. da unser flugzeug verspaetung hatte wurde auch nichts aus einem aufenthalt in addis, sodass wir ca. 20 stunden am stueck unterwegs waren. aaanstrengend!!
in bangkok erwartete uns dann ein kleiner schock. unser gepaeck hatte den anschlussflug nicht mehr "erreichen koennen" und wir standen ohne unsere backpacks und nur mit viel zu warmen klamotten am koerper da. nuunn ja - kann man nichts machen. da mussten wir leeiider shoppen gehen. in der khao san road checkten wir in einem hostel ein und gingen dann in den zahlreichen strassenshops einkaufen. frisch eingekleidet ging es in eine lange partynacht. also die khao san road aehnelt eindeutig lloret. um acht uhr fielen wir in unsere betten. tja - das ist der grund weshalb wir heute ziemlich muede sind und ich mich eventuell fuer einen etwas primitiven schreibstil entschuldigen muss. ;)
unsere rucksaecke sind leider immernoch nicht da, aber sie sollen noch vor mitternacht im hotel eintreffen. drueckt uns bitte alle daumen, die ihr habt! wenn sie tatsaechlich ankommen, werden wir vermutlich morgen den nachtzug nach chiang mai im norden thailands nehmen.
liebe gruesse aus dem land des laechelns, conny und lili

Montag, 26. November 2007

Bald gehts schon weiter nach Thailand...




Und wieder sitzen wir in dem heissen internetcafe, das hier aber echt die schnellste internetverbindung zu besitzen scheint, was hier einiges wert ist!
Wir sind nun schon seit ein paar tagen in cape coast, wo wir in einem halben bungalow direkt am strand wohnen. Gestern waren wir an einem richtigen traumstrand und haben gaanz viele schoene fotos gemacht! :) Ich hoffe wirklich, dass wir bald mal welche hochladen koennen.
Die letzten Tage waren also gefuellt mit chillen, schwimmen, einer reggaeparty und einem (fast) privaten kinoabend. Mehr muss man hier einfach nicht machen... :)
Was ich noch mal zu den tro-tros sagen wollte, fuer die, die den film "the harder they come" kennen... Tro-tro zu fahren, fuehlt sich genauso an wie die erste szene, wo er im bus die strasse entlangfaehrt... klapprige minibusse mit toller musik... ;)
Miorgen gehts weiter nach Accra, in die hauptstadt von ghana, wo wir nochmal gaanz viel einkaufen wollen, solange es unsere backpacks zulassen... ;)
und am freitag gehts auf nach thailand
bis dann, lili und conny

Samstag, 24. November 2007

Also, mittlerweile wissen wir, dass unsere busreisen vor dem letzten blogeintrag ueberhaupt nichts waren im gegensatz zu dem, was wir in der zwischenzeit erleben mussten... Die Strasse, die zum mole nationalpark hinfuehrte, war der horror (rote staubstrasse voll mit schlagloechern) und die rueckfahrt war noch viel schlimmer. wir haben es naemlich an einem tag geschafft, vom nationalpark nach cape coast zu kommen. Also, ganz aus dem norden bis runter an die kueste. Morgens um 4 uhr sind wir losgefahren und um mitternacht endlich angekommen. und das nicht in schoen klimatisierten bussen oder so was, sondern wieder in tro-tros und kleinbussen. bei dem einen waren die sitze schmaler als wir selbst, was einem nach mehreren stunden fahrt doch ziemliche schmerzen bereiten kann. das andere tro-tro hatte dann was gegen unsere beine, die sitze vor uns waren so nah an uns dran, dass lili sich sogar das knie aufgeschrappt hat..... Nach 20 stunden reise sind wir dann aber endlich in cape coast angekommen, wo wir jetzt erstmal ein paar tage bleiben wollen.
Aber genug von den busfahrten, interessanter ist doch eigentlich das, was dazwischen so passiert ist... Im Mole Nationalpark haben wir bei einer Safari zu Fuss einen Elefanten, ein Krokodil und ganz viele Gazellen, Antilopen, Bushbocks und so weiter gesehen... Aber die eigentlichen Tierbeobachtungen konnte man von unserem Hotelpool machen, von dem man auf zwei Wasserloecher im park herunterblicken konnte. Von dort konnte man naemlich noch viel mehr Elefanten sehen und ausserdem mit den Warzenschweinen und Affen kuscheln, die immer durch das hotelgelaende liefen...
A propos warzenschweine und affen... Uebernachtet haben wir im Male Dorm, weil im Female Dorm leider kein Bett mehr frei war.... Ach, so ein paar Tage maennlich sein ist doch auch mal ganz nett, muss ich sagen.... :)
Im Park haben wir noch zwei sehr witzige Englaender getroffen, die einen perfekten britischen humor besassen. So, wie man es erwartet... ;)
Im Moment sitzen wir in einem Internetcafe, das leider, leider keine Air Condition hat, deswegen fuehl ich mich grad leider ausser stande, weiterzuschreiben... wir werden wohl gleich schwimmen gehen muessen... ;) Aber bald werd ich dann weiter berichten koennen, was sonst noch so passiert ist...
Auf dann, freunde, bis bald, Lili und Conny

Sonntag, 18. November 2007

ein hooooch auf unsern busfahrer

Liebe freunde,
bitte wundert euch nicht ueber den titel dieses eintrags, aber wir scheinen nur noch am reisen -also per bus und trotro- zu sein...
aber immer schoen eins nach dem anderen.
conny hatte euch ja aus cape coast berichtet.unser tagesausflug in den kakum national park mit den haengebruecken war sehr beeindruckend! die bruecken hingen meterweit ueber der erde und selbst wir waaaahnsinnig mutigen menschen waren leicht beunruhigt, als wir uns auf den nur ca. 30 cm breiten holzbrettern - einzig und allein geschuetzt durch netze an den seiten - zur naechsten plattform (befestigt um einen baum herum)vorarbeiteten. besonders schoen waren auch die knarzenden geraeusche und meine angstschreie, die die szenerie untermalten.

von cape coast aus sind wir mit dem bus nach takoradi gefahren und haben dann zwei trotros ueber agona nach butre genommen. das hat einen tag gedauert. jaja... siehe titel ;)
ein trotro ist uebrigens ein voellig veralteter kleinbus ohne anschnallgurte, in dem man mit 5 gemuesekoerben, 6 reissaecken und 16 weiteren insassen , durchaus auch mal eingequetscht neben einer sagen wir mal etwas beleibteren mama, ueber die mit schlagloechern uebersaehte strasse saust. das ist ein spass! nein - eigentlich ist es wirklich ganz lustig und meistens laeuft dann noch gute musik. zur beruhigung fuer die familie: der fahrer kennt die strassen in und auswendig.
wir fuhren also nach butre, einem kleinen ort relativ weit westlich an der ghanesischen kueste, der den ruf hat an einem traumstand zu liegen.als wir ausstiegen war von dem traumstrand erstmal noch nichts zu sehen... als wir jedoch ueber eine wacklige bruecke (jaja - schon wieder eine wacklige bruecke und mit den backpacks besonders toll)das dorf verliessen, sahen wir sofort was gemeint war. ein endlos langer strand gesaeumt von gaanz vielen palmen, menschenleer, mit hellem sand. ueber besagten sand stapften wir zum guesthouse. an diesem abend sprangen wir zum ersten mal ins meer und wurden von den wellen umgerissen. da machten wir erneut die bekanntschaft eines rastafaris, der uns schon am naechsten tag in seinen coffee shop einlud. zur beruhigung der familie: damit ist wirklich kaffee gemeint - der rasta war besonders stolz auf seinen cappuccino... ;) er erzaehlte uns noch von der rastafarikultur und wie er jeden samstag ganz in weiss gekleidet zur kirche ginge. wir fragten wo die kirche sei und er erklaerte uns, dass er die stadt und kirchen nicht mag und deshalb sein garten seine kirche sei. dort meditiert er jeden samstag morgen von 7 bis 12 bei einer tasse lemongrass tea. der war uebrigens recht lecker.
der strand von butre war zwar wunderschoen , aber irgendwie fehlte uns nach zwei tagen die action, also machten wir uns auf den weg nach kumasi um dann weiter nach tamale zu fahren. das ganze dauerte zwei tage und wieder verweise ich auf den titel. :) hier kamen wir im guesthouse unter, wo auch ghanesische polizisten wohnten. ich sage nur maedels - die trainingsbank stand direkt vor connys und meiner tuer... ;)
so und jetze sitzen wir schon eine ganze weile im internetcafe. in ca. 2 stunden fahren wir zum mole national park. conny wird berichten.und nochmal: ein hoooooooooch...
liebe gruesse nach schlaaand und zieht euch schoen ohrenschuetzer auf! conny und lili

Montag, 12. November 2007

So, liebe Daheimgebliebenen,
jetzt kommt mal der erste post von uns auf grosser fahrt... :)
Es geht uns sehr gut, obwohl es unglaublich heiss ist!! Ja, ihr in deutschland koennt das nicht glauben, weils bei euch anscheinend schneit.... (*hehe*)
Am samstag sind wir voellig fertig am flughafen in accra angekommen, haben uns erstmal dick von den hiesigen taxifahrern verarschen lassen (was uns allerding klar war, aber wir mussten einfach schnell weg vom flughafen...) Dann haben wir uns ein stueckchen ausserhalb von accra bei einer rastafari-familie (die mutter war eine ghana-freiwillige aus england) niedergelassen, die so unglaublich suesse kids hatte!! :) Haben dann am naechsten tag auch ganz fleissig gebabysittet am strand...
gestern sind wir dann weiter die kueste entlanggefahren, und sind jetzt in ner kleinen stadt. haben uns schon die sklavenburg angeschaut (jaha, geschichte... ;) ) und morgen gehts in einen nationlapark auf haengebruecken mitten durch den dschungel.
Im hintergrund laeuft uebrigens grad Reggae, was hier aber eine selbstverstaendlichkeit ist... Ja, wir sind anscheinend im richtigen Land!! Uberall gibts reggae und die nationalfarben von ghana (rot-gelb-gruen ;) )
So, muss schluss machen, bald hoert ihr mehr,
viele gruesse,
lili und conny

Montag, 5. November 2007

Huiuiui! Nur noch vier Tage...

So, liebe Freunde, Verwandte und Felix,
jetzt sind es nur noch vier Tage bis wir euch verlassen. Wir hoffen ihr seid schon sehr traurig und werdet uns ganz arg vermissen. Am Freitag gehts los und am 10. November werden wir uns in Ghana in der Sonne aalen und an euch daheim denken.:)
Jetz aber mal Butter bei die Fische - wir müssen noch eine seeeeehr lange to-do-liste abarbeiten.
Wir lieben euch, Conny und Lili