Sonntag, 18. November 2007

ein hooooch auf unsern busfahrer

Liebe freunde,
bitte wundert euch nicht ueber den titel dieses eintrags, aber wir scheinen nur noch am reisen -also per bus und trotro- zu sein...
aber immer schoen eins nach dem anderen.
conny hatte euch ja aus cape coast berichtet.unser tagesausflug in den kakum national park mit den haengebruecken war sehr beeindruckend! die bruecken hingen meterweit ueber der erde und selbst wir waaaahnsinnig mutigen menschen waren leicht beunruhigt, als wir uns auf den nur ca. 30 cm breiten holzbrettern - einzig und allein geschuetzt durch netze an den seiten - zur naechsten plattform (befestigt um einen baum herum)vorarbeiteten. besonders schoen waren auch die knarzenden geraeusche und meine angstschreie, die die szenerie untermalten.

von cape coast aus sind wir mit dem bus nach takoradi gefahren und haben dann zwei trotros ueber agona nach butre genommen. das hat einen tag gedauert. jaja... siehe titel ;)
ein trotro ist uebrigens ein voellig veralteter kleinbus ohne anschnallgurte, in dem man mit 5 gemuesekoerben, 6 reissaecken und 16 weiteren insassen , durchaus auch mal eingequetscht neben einer sagen wir mal etwas beleibteren mama, ueber die mit schlagloechern uebersaehte strasse saust. das ist ein spass! nein - eigentlich ist es wirklich ganz lustig und meistens laeuft dann noch gute musik. zur beruhigung fuer die familie: der fahrer kennt die strassen in und auswendig.
wir fuhren also nach butre, einem kleinen ort relativ weit westlich an der ghanesischen kueste, der den ruf hat an einem traumstand zu liegen.als wir ausstiegen war von dem traumstrand erstmal noch nichts zu sehen... als wir jedoch ueber eine wacklige bruecke (jaja - schon wieder eine wacklige bruecke und mit den backpacks besonders toll)das dorf verliessen, sahen wir sofort was gemeint war. ein endlos langer strand gesaeumt von gaanz vielen palmen, menschenleer, mit hellem sand. ueber besagten sand stapften wir zum guesthouse. an diesem abend sprangen wir zum ersten mal ins meer und wurden von den wellen umgerissen. da machten wir erneut die bekanntschaft eines rastafaris, der uns schon am naechsten tag in seinen coffee shop einlud. zur beruhigung der familie: damit ist wirklich kaffee gemeint - der rasta war besonders stolz auf seinen cappuccino... ;) er erzaehlte uns noch von der rastafarikultur und wie er jeden samstag ganz in weiss gekleidet zur kirche ginge. wir fragten wo die kirche sei und er erklaerte uns, dass er die stadt und kirchen nicht mag und deshalb sein garten seine kirche sei. dort meditiert er jeden samstag morgen von 7 bis 12 bei einer tasse lemongrass tea. der war uebrigens recht lecker.
der strand von butre war zwar wunderschoen , aber irgendwie fehlte uns nach zwei tagen die action, also machten wir uns auf den weg nach kumasi um dann weiter nach tamale zu fahren. das ganze dauerte zwei tage und wieder verweise ich auf den titel. :) hier kamen wir im guesthouse unter, wo auch ghanesische polizisten wohnten. ich sage nur maedels - die trainingsbank stand direkt vor connys und meiner tuer... ;)
so und jetze sitzen wir schon eine ganze weile im internetcafe. in ca. 2 stunden fahren wir zum mole national park. conny wird berichten.und nochmal: ein hoooooooooch...
liebe gruesse nach schlaaand und zieht euch schoen ohrenschuetzer auf! conny und lili

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

thanx, die family ist beruhigt und weiter so, mädels. Da kriegt auch die muddi lust dahin zu reisen; wo war da noch die workout bench direkt vorm fenster

Anonym hat gesagt…

Liebe Grüße von der anderen Muddi. Bin gerade in Grünau bei Claudia. Viel Spaß weiterhin von uns beiden.

Anonym hat gesagt…

Bei so villen muddis musse sich ja auch der letzte vaddi mal melden. Gerade habben wir über den wahren Charakter von lemongrasstea gerätselt - is ja alles weiter weg als kingwusterhome und insofern vielleicht mit anderer Semantik belegt, sinn aber nicht weiterr gekommen. Habt ja Glück gehabt, dass im Trotro nicht auch noch zehn Ziegen dabei waren, gab's mal im Zug nach Belgrad. Wie auch immer, allzeit ordentlich Luft in den Pneus und ein anständiges Café am Wegesrand! L+xxx. V&SM

RockSchnubbe hat gesagt…

*lach* bei der Brücke wär meine Weltreise zu ende gewesen haha

Eva

Henna hat gesagt…

die trotro gibts scheinbar ueberall in afriker.
hier heissen die Dalla Dalla (vgl. Dalli Dalli) und in Kenier heissen die Matatu.
Ansonsten erst mal neid, weil ihr habt strand und ich nur trockene Savanne. Dafuer hab ich Staub und ihr Sand!

gut gegeben,
Eure ersatzmutti aus Afrika.