Montag, 26. November 2007

Bald gehts schon weiter nach Thailand...




Und wieder sitzen wir in dem heissen internetcafe, das hier aber echt die schnellste internetverbindung zu besitzen scheint, was hier einiges wert ist!
Wir sind nun schon seit ein paar tagen in cape coast, wo wir in einem halben bungalow direkt am strand wohnen. Gestern waren wir an einem richtigen traumstrand und haben gaanz viele schoene fotos gemacht! :) Ich hoffe wirklich, dass wir bald mal welche hochladen koennen.
Die letzten Tage waren also gefuellt mit chillen, schwimmen, einer reggaeparty und einem (fast) privaten kinoabend. Mehr muss man hier einfach nicht machen... :)
Was ich noch mal zu den tro-tros sagen wollte, fuer die, die den film "the harder they come" kennen... Tro-tro zu fahren, fuehlt sich genauso an wie die erste szene, wo er im bus die strasse entlangfaehrt... klapprige minibusse mit toller musik... ;)
Miorgen gehts weiter nach Accra, in die hauptstadt von ghana, wo wir nochmal gaanz viel einkaufen wollen, solange es unsere backpacks zulassen... ;)
und am freitag gehts auf nach thailand
bis dann, lili und conny

Samstag, 24. November 2007

Also, mittlerweile wissen wir, dass unsere busreisen vor dem letzten blogeintrag ueberhaupt nichts waren im gegensatz zu dem, was wir in der zwischenzeit erleben mussten... Die Strasse, die zum mole nationalpark hinfuehrte, war der horror (rote staubstrasse voll mit schlagloechern) und die rueckfahrt war noch viel schlimmer. wir haben es naemlich an einem tag geschafft, vom nationalpark nach cape coast zu kommen. Also, ganz aus dem norden bis runter an die kueste. Morgens um 4 uhr sind wir losgefahren und um mitternacht endlich angekommen. und das nicht in schoen klimatisierten bussen oder so was, sondern wieder in tro-tros und kleinbussen. bei dem einen waren die sitze schmaler als wir selbst, was einem nach mehreren stunden fahrt doch ziemliche schmerzen bereiten kann. das andere tro-tro hatte dann was gegen unsere beine, die sitze vor uns waren so nah an uns dran, dass lili sich sogar das knie aufgeschrappt hat..... Nach 20 stunden reise sind wir dann aber endlich in cape coast angekommen, wo wir jetzt erstmal ein paar tage bleiben wollen.
Aber genug von den busfahrten, interessanter ist doch eigentlich das, was dazwischen so passiert ist... Im Mole Nationalpark haben wir bei einer Safari zu Fuss einen Elefanten, ein Krokodil und ganz viele Gazellen, Antilopen, Bushbocks und so weiter gesehen... Aber die eigentlichen Tierbeobachtungen konnte man von unserem Hotelpool machen, von dem man auf zwei Wasserloecher im park herunterblicken konnte. Von dort konnte man naemlich noch viel mehr Elefanten sehen und ausserdem mit den Warzenschweinen und Affen kuscheln, die immer durch das hotelgelaende liefen...
A propos warzenschweine und affen... Uebernachtet haben wir im Male Dorm, weil im Female Dorm leider kein Bett mehr frei war.... Ach, so ein paar Tage maennlich sein ist doch auch mal ganz nett, muss ich sagen.... :)
Im Park haben wir noch zwei sehr witzige Englaender getroffen, die einen perfekten britischen humor besassen. So, wie man es erwartet... ;)
Im Moment sitzen wir in einem Internetcafe, das leider, leider keine Air Condition hat, deswegen fuehl ich mich grad leider ausser stande, weiterzuschreiben... wir werden wohl gleich schwimmen gehen muessen... ;) Aber bald werd ich dann weiter berichten koennen, was sonst noch so passiert ist...
Auf dann, freunde, bis bald, Lili und Conny

Sonntag, 18. November 2007

ein hooooch auf unsern busfahrer

Liebe freunde,
bitte wundert euch nicht ueber den titel dieses eintrags, aber wir scheinen nur noch am reisen -also per bus und trotro- zu sein...
aber immer schoen eins nach dem anderen.
conny hatte euch ja aus cape coast berichtet.unser tagesausflug in den kakum national park mit den haengebruecken war sehr beeindruckend! die bruecken hingen meterweit ueber der erde und selbst wir waaaahnsinnig mutigen menschen waren leicht beunruhigt, als wir uns auf den nur ca. 30 cm breiten holzbrettern - einzig und allein geschuetzt durch netze an den seiten - zur naechsten plattform (befestigt um einen baum herum)vorarbeiteten. besonders schoen waren auch die knarzenden geraeusche und meine angstschreie, die die szenerie untermalten.

von cape coast aus sind wir mit dem bus nach takoradi gefahren und haben dann zwei trotros ueber agona nach butre genommen. das hat einen tag gedauert. jaja... siehe titel ;)
ein trotro ist uebrigens ein voellig veralteter kleinbus ohne anschnallgurte, in dem man mit 5 gemuesekoerben, 6 reissaecken und 16 weiteren insassen , durchaus auch mal eingequetscht neben einer sagen wir mal etwas beleibteren mama, ueber die mit schlagloechern uebersaehte strasse saust. das ist ein spass! nein - eigentlich ist es wirklich ganz lustig und meistens laeuft dann noch gute musik. zur beruhigung fuer die familie: der fahrer kennt die strassen in und auswendig.
wir fuhren also nach butre, einem kleinen ort relativ weit westlich an der ghanesischen kueste, der den ruf hat an einem traumstand zu liegen.als wir ausstiegen war von dem traumstrand erstmal noch nichts zu sehen... als wir jedoch ueber eine wacklige bruecke (jaja - schon wieder eine wacklige bruecke und mit den backpacks besonders toll)das dorf verliessen, sahen wir sofort was gemeint war. ein endlos langer strand gesaeumt von gaanz vielen palmen, menschenleer, mit hellem sand. ueber besagten sand stapften wir zum guesthouse. an diesem abend sprangen wir zum ersten mal ins meer und wurden von den wellen umgerissen. da machten wir erneut die bekanntschaft eines rastafaris, der uns schon am naechsten tag in seinen coffee shop einlud. zur beruhigung der familie: damit ist wirklich kaffee gemeint - der rasta war besonders stolz auf seinen cappuccino... ;) er erzaehlte uns noch von der rastafarikultur und wie er jeden samstag ganz in weiss gekleidet zur kirche ginge. wir fragten wo die kirche sei und er erklaerte uns, dass er die stadt und kirchen nicht mag und deshalb sein garten seine kirche sei. dort meditiert er jeden samstag morgen von 7 bis 12 bei einer tasse lemongrass tea. der war uebrigens recht lecker.
der strand von butre war zwar wunderschoen , aber irgendwie fehlte uns nach zwei tagen die action, also machten wir uns auf den weg nach kumasi um dann weiter nach tamale zu fahren. das ganze dauerte zwei tage und wieder verweise ich auf den titel. :) hier kamen wir im guesthouse unter, wo auch ghanesische polizisten wohnten. ich sage nur maedels - die trainingsbank stand direkt vor connys und meiner tuer... ;)
so und jetze sitzen wir schon eine ganze weile im internetcafe. in ca. 2 stunden fahren wir zum mole national park. conny wird berichten.und nochmal: ein hoooooooooch...
liebe gruesse nach schlaaand und zieht euch schoen ohrenschuetzer auf! conny und lili

Montag, 12. November 2007

So, liebe Daheimgebliebenen,
jetzt kommt mal der erste post von uns auf grosser fahrt... :)
Es geht uns sehr gut, obwohl es unglaublich heiss ist!! Ja, ihr in deutschland koennt das nicht glauben, weils bei euch anscheinend schneit.... (*hehe*)
Am samstag sind wir voellig fertig am flughafen in accra angekommen, haben uns erstmal dick von den hiesigen taxifahrern verarschen lassen (was uns allerding klar war, aber wir mussten einfach schnell weg vom flughafen...) Dann haben wir uns ein stueckchen ausserhalb von accra bei einer rastafari-familie (die mutter war eine ghana-freiwillige aus england) niedergelassen, die so unglaublich suesse kids hatte!! :) Haben dann am naechsten tag auch ganz fleissig gebabysittet am strand...
gestern sind wir dann weiter die kueste entlanggefahren, und sind jetzt in ner kleinen stadt. haben uns schon die sklavenburg angeschaut (jaha, geschichte... ;) ) und morgen gehts in einen nationlapark auf haengebruecken mitten durch den dschungel.
Im hintergrund laeuft uebrigens grad Reggae, was hier aber eine selbstverstaendlichkeit ist... Ja, wir sind anscheinend im richtigen Land!! Uberall gibts reggae und die nationalfarben von ghana (rot-gelb-gruen ;) )
So, muss schluss machen, bald hoert ihr mehr,
viele gruesse,
lili und conny

Montag, 5. November 2007

Huiuiui! Nur noch vier Tage...

So, liebe Freunde, Verwandte und Felix,
jetzt sind es nur noch vier Tage bis wir euch verlassen. Wir hoffen ihr seid schon sehr traurig und werdet uns ganz arg vermissen. Am Freitag gehts los und am 10. November werden wir uns in Ghana in der Sonne aalen und an euch daheim denken.:)
Jetz aber mal Butter bei die Fische - wir müssen noch eine seeeeehr lange to-do-liste abarbeiten.
Wir lieben euch, Conny und Lili